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Worauf achten bei KFZ-Versicherungen?
Unter dem Stichwort "KFZ-Versicherungen" sind im Einzelnen zwei Versicherungsarten für Kraftfahrzeuge bekannt. Das ist zum einen die vom Gesetzgeber vorgeschriebene KFZ-Haftpflichtversicherung und zum anderen die zusätzliche freiwillige Vollkasko- beziehungsweise Teilkaskoversicherung.
Die KFZ-Haftpflichtversicherung ist für Kraftfahrzeuge in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Diese wichtigste der KFZ-Versicherungen stellt nach dem Prinzip der sogenannten "Gefährdungshaftung" sicher, dass ein Dritter, dem durch das Fahrzeug im Straßenverkehr ein Schaden entsteht, entschädigt wird. Dabei ist es unwesentlich, ob der Unfall vom Fahrer verschuldet wurden oder unverschuldet entstanden sind.
Freiwillige und Pflichtversicherungen
Für Schäden am eigenen Fahrzeug hingegen kommt die KFZ-Haftpflichtversicherung nicht auf. Hierfür kann der Halter freiwillig eine Vollkasko- oder Teilkaskoversicherung abschließen. Die Leistungen dieser beiden Versicherungsarten unterscheiden sich in ihrem Umfang, und, abhängig von der Gesellschaft, in ihren einzelnen Leistungen. Während die Teilkaskoversicherung die meisten Schadensarten wie zum Beispiel Wildunfälle, Schäden durch Unwetter oder Diebstahl abdeckt, ist der Autobesitzer mit einer Vollkaskoversicherung auch vor Unkosten durch selbst verursachte Unfälle oder Vandalismus geschützt.
Die Tarifgestaltung der KFZ-Versicherungen
Dass Autobesitzer eine KFZ-Versicherung abschließen müssen, ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei der Entscheidung für einen bestimmten Versicherer hat er freie Wahl, sollte sich aber ein bisschen mit dem Thema KFZ-Versicherungen auskennen, um einen guten und günstigen Versicherer zu finden. Die Tarifgestaltung der Policen richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Hierzu zählen unter anderem das Alter des Versicherten, der Fahrzeugtyp, das Modell sowie das Alter des Fahrzeugs. Wenn ein PKW von mehreren Personen benutzt wird, wird die Prämie in der Regel teurer, wie auch für Fahrer, die in der Vergangenheit bereits einen oder mehrere Schadensfälle verursacht haben. Die Höhe der Prämie setzt sich also zusammen aus mehreren Faktoren, die bei jedem Fahrzeughalter unterschiedlich sind. Auch deswegen lohnt es, sich die Angebote mehrerer KFZ-Versicherungsgesellschaften anzuschauen, um ein Angebot zu finden, das optimal zum eigenen Profil passt.
KFZ-Versicherungen vergleichen und sparen
Alljährlich in Oktober und November schauen die Versicherer sich die Unfall- und Schadensstatistiken an und stufen die unterschiedlichen Fahrzeugtypen und -modelle neu ein. Deswegen ist das Jahresende immer die Zeit, in der Autobesitzer oder -käufer die Prämienentwicklung besonders genau beobachten sollten. Wer die Tarifentwicklung aufmerksam beobachtet, kann bis zu mehrere Hundert Euro im Jahr sparen. Für unfallfreie Monate und Jahre werden die Versicherungsnehmer mit sogenannten Schadenfreiheitsrabatten belohnt. Diese kann man beim Wechsel der KFZ-Versicherung zwar nicht 'mitnehmen', doch der neue Versicherer erfährt vom alten die Zahl der unfallfreien Jahre und gewährt dem neuen Kunden gemäß den eigenen Tarifbestimmungen entsprechend günstigere Monatsbeiträge. Auch der sogenannte "Rabattschutz" honoriert unfallfreies Fahren. Wer diesen im Versicherungsvertrag stehen hat, wird bei einem Unfall nur in eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft.
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